Nachhilfeschule Dr. Dr. Helmer
Professionelle Nachhilfe für Schüler, Studenten, Auszubildende, Interessenten
Lateinunterricht
Wie schon im Fach Französisch angekündigt, erlebt das Fach Latein zur Zeit (2014 - 2015) einen leichten Aufschwung wohl nach der Bekundung des Volksmundes:
Totgesagte (nämlich Latein als Sprache personifiziert) leben länger!
Anstatt eine wenig ergiebige Diskussion zum Pro und Contra dieser auch schulisch vorgegebenen Lage des Faches anzustellen, schildern wir lieber die aktuelle Situation in Krefeld:
Das neue Interesse hier hat jedenfalls eine sehr überraschende Ursache:
Ein Lateinlehrer „entdeckte” den Jahrhunderte alten Klassiker Ovid (Standard Schullektüre: Metamorphosen!) von einer schulisch wenig bekannten Seite neu nämlich als Autor von zwei Werken mit fast zeitloser Bedeutung für junge Leute: erstens die Ars amatoria (Liebeskunst) und zweitens ein fast verschollenes Lehrgedicht, die Medicamina faciei femineae (Kosmetik für die Dame). Das klingt sensationell modern in den Ohren von „Latein-Hasser Schülern” egal welchen Geschlechtes (einen besonders Hartnäckigen hatte Dr. Helmer selbst zu betreuen: das „Hassen” wich später der „Anerkennung der Notwendigkeit”, daher schaffte er auch den Abschluss in Latein), und so signalisieren diese „Anti-Lateiner” plötzlich neues Interesse an ihrem bisherigen Nachhilfe-„Kummerfach”.
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Warum wohl?
Ovid gibt nämlich quasi zeitlose Tipps zum Thema Partnersuche,
z.B. für junge Männer: Wie lerne ich ein Mädchen kennen?
Und für Frauen: Wie setze ich „Haarstyling” und Kosmetika wirksam als „Waffen des (Liebens-) Geschlechterkampfes” ein.
Gibt es eine schönere Bestätigung dafür, dass Latein lebt?
Großes Kompliment an den Krefelder Lateinlehrer für seinen positiven Beitrag zu der „never ending Latein”-Diskussion!
Es bleibt weiterhin zu vermelden, dass sich neues Denken auch in den aktuellen Lehrer-Fach-Kommentaren zeigt:
So erschien im Jahre 2013 ein 60 Seiten umfassender „Lehrerkommentar” mit dem Titel „Transfer” (Heft 11, Bamberg 2013, herausgeg. v. Clemend Utz), in dem neben Ovid auch die Klassiker Catull und Martial „wiederentdeckt” und neu interpretiert werden. Die neue Sicht ist die, dass alle drei Autoren auch als Lektüre für die Mittelstufe geeignet sind (was bislang unter Fachkollegen noch umstritten ist). Thematisch gesehen wird Leben, Lieben, Lästern als Schwerpunkt des „Klassiker-Trios” gesehen und entsprechend als integratives Lektüreprojekt unter dem Motto Dichtung leicht gemacht auf Seite 15 des Büchleins vorgestellt. In 15 „Erläuterungen” (S. 16 und S. 54) erfahren erstaunte Jung-Latein-Lehrer, wie überraschend modern die Klassiker gedacht und auch zu ihrer Zeit schon Themen wie Gut aussehen, Zahnpflege, Haarmode, Körperpflege, Partnersuche (!), Verliebt sein und Liebeskummer, Liebesbriefe und nackte Wahrheit als Orientierungshilfen für junge Menschen behandelt haben.
Alle drei Klassiker scheuen sich auch nicht, Ihre Kritik auf die „Schönheitsideale” ihrer Zeit zu richten. Wie modern Sie dabei denken, zuweilen etwas lästerlich, steht bei Martial zu lesen
(Vgl. S. 57 die Übersetzungs-Prüfungsaufgabe in Transfer, op. cit.):
Sinngemäße Übersetzung von Dr. Helmer :
Wenn Martial die hübsche Galla (Gesicht, Arme und Beine) bewundert, so pflegt diese darauf zu antworten:
Nackt werde ich Dir noch mehr gefallen bzw. nackt sehe ich noch schöner aus!
Mit dieser „klassischen” Meinung würde Martial heute als früher „Trend-Setter” zur Fernsehsendung „Sport 1” gelten!
Andrea Kammerer, die Bearbeiterin des Heftes Nr. 11 „Transfer” berichtet von fortschrittlichen Lateinkollegen, die im Anschluss an die Schullektüre der Ars amatoria für das Schulfest eine Modenschau Roms next Topmodel daraus gestalten würden!
Eine solche Modernisierung lateinischer Originalliteratur reizt nicht nur den Einser-Kandidaten sondern könnte auch den Latein hassenden „Sechser-Anbieter” zum Umdenken anregen. Insoweit hätte die Nachhilfe wieder eine echte Chance, die Motivation und damit den Leistungswillen zu steigern (also das „need for achievement” im Sinne von David McClelland (Die Leistungsgesellschaft, Stuttgart 1966).
Aber auch Oberstufen-Kandidatinnen mit gehobenen Lateinansprüchen, die Daniela Katzenbergers Fernsehbemühungen um „natürliche Schönheit” für sinnvoll halten, treffen bei der Lektüre der Ars amatoria auf Ovids Einstellung zum Thema Schönheit und Schönheitsideal:
„formosae non artis opem praeceptaque quaerunt, est illis sua dos, forma sine arte potens...”
(Zitat aus der „Ars amatoria”, übersetzt und herausgegeben von Michael von Albrecht, Stuttgart 1992, Seite 164, von Dr. Helmer sinngemäß übersetzt aus dem lat. Original: Die wirklich, d.h. „natürlich” Schönen verlangen nicht nach dem Ideal der Kunst oder Ihrer Einfälle (Modelle), Sie verfügen über eine natürliche Gabe (Begabung), nämlich über die Schönheit, die ohne künstliche Eingriffe (in die menschliche Natur) Bestand hat, also keinerlei Kunst bedarf. Ein Silikon-Busen hätte demnach bei Ovid keine Chance auf Anerkennung natürlicher Schönheit.
Das sieht auch Daniela Katzenberger (hoffentlich) so, auch ohne klassisches Vorbild!
Am Ende dieses kurzen „Rundgangs” durch das aktuelle Latein-Nachhilfe-Programm zeigt sich Dr. Helmer's schon seit seiner Schulzeit verteidigte These: Latein lebt! (sogar in vielen Sprachen, auch in der deutschen, oder sind Fenster (fenestra), Mauer (murus), Ferien (feriae etwa rein althochdeutschen Ursprungs) durchaus hinreichend bestätigt.
Viel wichtiger aber ist die Neuorientierung der heutigen Latein-Lehrpläne: weg vom reinen Autor-lesen (z.B. Caesar) hin zur thematischen Lektüre. So ist auch, wie Andrea Kammerer versichert, der Lektüre-Block „Liebe, Laster, Leidenschaft” entstanden, der die drei hier vorgestellten Klassiker sozusagen thematisch vereinigt.
Und jetzt „das Beste zum Schluss”: Zitat aus „Transfer”, op. cit. S.4: (zum Staunen aller Beteiligten:)
Welches andere Fach macht schon die „Liebeskunst” zum Gegenstand für (Nachhilfe-)Schüler? (Klammer-Ergänzung von Dr. Helmer)
Nachhilfe-Zusatz-Empfehlungen „kommen” natürlich bei Latein „hassenden” Schülern ansonsten denkbar schlecht an.
„Einser-Kandidaten” oder (Wieder-)Liebhaber des Faches brauchen sie (die Nachhilfe nicht unbedingt), wohl aber die folgenden erprobten Empfehlungen zur Leistungssteigerung:
1.
Nach Meinung von Dr. Helmer ist eines der allerbesten (Nachhilfe)-Werke das Buch mit dem Titel Durchstarten in Latein, Untertitel: Übersetzungs-Training für Caesar und Cicero & Co., aus Verlag VERITAS Lernhilfen. Konsequent durchgearbeitet erlernt man damit, wie eine gute Klassiker-Übersetzung aussehen muss an Hand der „gängigen” Autoren: 1. Cäsar, 2. Cicero, 3. Sallust, 4. Livius, 5. Plinius, 6. Tacitus. Sehr wichtig: der Autor gibt „Decem consilia discendi” (10 Lerntipps) und behandelt dann „Die TOP 10 der Latein-Stolpersteine”. Nach Dr. Helmer ist das wirklich nicht mehr zu toppen - schade, dass auch dieses Buch schon 15 Jahre alt ist und vermutlich nicht mehr zu beschaffen ist. Zum Kennenlernen empfiehlt er, sich den Latein-Spaß einer Probestunde bei ihm zu gönnen - natürlich kostenlos! Der Spaß ist noch extra!
2.
Ganz ausgezeichnet für „Spaß-orientierten” Latein-Unterricht (eigentlich keine Nachhilfe) ist das Arbeitsheft Litterae (BUCHNER 5592 1. Aufl. 1995), das Dr. Helmer aber auch erfolgreich für die Nachhilfe einsetzt, auch dafür sei eine Probe empfohlen!
3.
Noch ein antiquarisches Werk ist Dr. Helmers „Lieblings-Grammatik”, betitelt: Lateinische Grammatik von Hermann Throm aus dem Jahre 1964, 17. Auflage 1995 Cornelsen, Düsseldorf (Berlin) 1964. Auch dieses Buch wird nicht mehr im Programm sein!
4.
Verbleiben zur Vertiefung nur noch die Res Romanae Bände, die als Begleitbücher für die Latein-Lektüre dienen sollen und mit der letzten Dr. Helmer bekannten Auflage 2010 in Berlin von Heinrich Krefeld herausgegeben worden sind, auf jeden Fall sehr empfehlenswerte Lektüre zum besseren Verständnis von Sprache, Geschichte und Kultur des römischen Reiches, die in ihrer Gesamtheit für unser heutiges Europa eine conditio sine qua non (eine unerlässliche Bedingung) darstellen.
Nachhilfeschule
Dr. Dr. Hans-Josef Helmer
Herbertzstrasse 104
47809 Krefeld
Tel.: 02151 / 271 72
Mobil: 0151 / 282 737 61
www.helmer-nachhilfe.de
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